(Video: Dani Karavan – Retrospektive; vom: 15.03.2008)
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Video: Dani Karavan – Retrospektive



Dauer: 3.30 min

Erstmals ist in Deutschland dem israelischen Künstler Dani Karavan eine große Retrospektive gewidmet. Die Ausstellung wird im Martin-Gropius-Bau gezeigt.

Das Besondere der künstlerischen Arbeit von Dani Karavan ist es, Stadt- und Landschaftsräume auf neue und bemerkenswerte Weise erfahrbar zu machen. Dani Karavan geht bei dieser gestalterischen Verwandlung immer von der Geschichtlichkeit des Ortes aus und entwickelt mit seinen komplexen Zeichensetzungen vielfältige gesellschaftliche, historische und politische Bezüge, die dem Betrachter durch eine ungewohnte und ästhetisch höchst verdichtete Gestaltgebung bewusst werden. Aus den Potentialen der Erinnerung transformiert Dani Karavan neue sinnliche und kommunikative Erfahrungsräume.

Dani Karavan wurde 1930 in Tel Aviv geboren. Er studierte zunächst in Tel Aviv und in Jerusalem an der Bezalel Academy of Arts. Nach einigen Jahren im Kibbuz, dem Studium der Freskotechnik 1956/57 in Florenz und der Arbeit als Bühnenbildner für Theater- und Tanzkompanien wie die berühmte Martha Graham Dance Company begann Dani Karavan an großen Environments ortsspezifisch zu arbeiten. Sein erstes Hauptwerk, das 1968 vollendete Negev-Monument in Beersheba, trug ihm internationale Anerkennung ein. In Erinnerung an den Unabhängigkeitskrieg Israels 1947/48 schuf er ein machtvolles, tektonisches Skulpturengefüge, das in seiner archaischen Klarheit der streng geometrischen Formen zu einem Signal der Behauptung in der kargen Wüstenlandschaft wurde.

Dani Karavan – Retrospektive
Ausstellung
Ort: Martin-Gropius-Bau
14. März bis 1. Juni 2008


ct



 

 

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